1. Risiken beim Transport von Schlachtkörpern

Nach dem Schlachtvorgang befinden sich Rinder- und Lammhälften in einer sensiblen mikrobiologischen Phase während des Transports in Kühlhäuser und Zerlegebetriebe. Ohne Schutz ist die Fleischoberfläche Luftströmungen, Reibung und Temperaturschwankungen ausgesetzt.

Ohne textile Schutzbarriere entstehen gravierende Nachteile:

  • Kühlschwund (Gewichtsverlust): Schnelle Verdunstung der Oberflächenfeuchte führt zu 2% bis 4% Masseverlust.
  • Oxidation & Verfärbung: Sauerstoffkontakt beeinträchtigt die appetitliche Fleischfarbe.
  • Kreuzkontamination: Schwebstoffe und Haken können Keime übertragen.
  • Saftaustritt: Tropfender Fleischsaft beeinträchtigt die Transporthygiene.

"Ein hochwertiges, atmungsaktives Baumwoll-/Polyester-Schlachttuch reduziert den Gewichtsverlust um bis zu 60% und bindet austretenden Fleischsaft wirksam."

— Qualitätssicherung Temafil Textil

2. Die Rolle von Schlachttüchern und Fleischnetzen

Das Fleischabdecktuch schirmt den Kadaver durch nahtloses Rundgestrick ab und verhindert, dass trockene Kühlhausluft das Gewebe dehydriert.

Das elastische Fleischnetz hält Fleischstücke formstabil zusammen und erleichtert die Handhabung.

3. Gesetzliche Vorgaben & Lebensmittelhygiene

Textilverpackungen mit direktem Fleischkontakt müssen frei von gesundheitsschädlichen Migrationen sein. Temafil fertigt mit behördlicher Zulassung und ISO 22000-Zertifizierung.